kiefern beratung

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Jupp
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Re: kiefern beratung

Beitrag von Jupp »

Guter Rat ist nicht teuer..... wird aber oft genau so NICHT angenommen. :roll:
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Grüße Jupp (Josef Pfeffer)
TeKiller
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Re: kiefern beratung

Beitrag von TeKiller »

ich war die letzten 2 jahre auch sehr von kiefern angetan und hab mir auch sofort welche gekauft und jedes mal geschrottet. egal ob heimisch oder nicht. dieses jahr hab ich seit letztem herbst eine kiefer, die ich nach und nach bearbeitet hab und sie scheint noch gut zu leben. kerzen bilden sich aus. neue knospen entstehen. es ist kein perfektes material, aber wenn sie lebt bin ich mit meiner erfahrung ein stück weiter. es funktioniert halt anders als bei laubbäumen. darauf muss man sich einstellen.
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~*Erzengel*~
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Re: kiefern beratung

Beitrag von ~*Erzengel*~ »

@ Jupp: Ratschläg werden von mir sehr wohl angenohmen und ernst genohmen. Auch versuche ich diese, mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten umgesetzt. Vorallem die von dir und Thomas.

@ Fenrirwolf: Ans cheinden wurde ich hier falsch verstnbden bzw. habe mich auch nicht ganz so gut ausgedrückt. Klar habe ich ein Fabel für Japan bw. interssiere mich vorallem für die Mythologie, GEschchte, Samurai, Bonsai, Kultur. Ich hab mich damals für die Pinus Thunbergii aber eher wegen der Broke und der Nadeln entschieden (hab den Baum als erstes In einem Buch von Horst Stahl entdeckt) die "Krische" war dann sozusagen, das der Baum dann auch noch aus Japan kam. Würde der Baum also aus Togo oder sonst woher kommen, würde mein Interesse weiterhinan diesem Baum bestehen. Wenn mir hier jemand einen ähnlichen einheimischen Baum nennen kann würde ich den dann nehmen. vorallem weil man da doch etwas besser dran kommt und eine größere Auswahl hat. Dachte nur wenn ich schon eh nach einer Kiefer suche, dann kann ich auch gleich eine nehmen für die ich mich interessiere. Wieso sollte sich ein Hundeliebhaber eine Katze holen, wenn er auch gleich einen Hund kaufen kann. Oder wieso sollte Sich ein leidenschaftlicher Ferrari fahrer nach einem Golf umschauen?

Zu dem anderen Punkt (lieber Ahorn als Kiefe) naja man vergleicht ja auch keine Äpfel mit Birnen oder? Und nur weil ich dann ein "Profil", was Ahorne an geht bin, dann heißt es doch immer noch nicht das bei mir auch Kiefern überleben. Genauso kann ein s.g. anfängerbaum auch bei einem Anfänger kaputt gehen. Wie soll man den Erfahrung mit kiefern sammeln wenn man sich mit Ahorn und Co beschäftigt?

Vlt gibt es ja auch eine Kiefernart, die den einen oder anderen Fehler besser verzeiht als Mädchen- oder Schwarzkiefer? Falls ja würd eich mich über den tipp sehr freuen.
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Jupp
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Re: kiefern beratung

Beitrag von Jupp »

Schau mal hier nach und schau Dir die Kiefer mit der Nr1 auf dem Pott an.
viewtopic.php?f=13&t=4283&hilit=Kiefer
und hier mal ein Update von heute. Innerhalb von ein paar Monaten ist das daraus entstanden.
Das Rohmaterial muss stimmen, dann funktioniert sowas. Alles Andere was dazu gehört lernt man in guten Workshops.
Dateianhänge
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Thomas
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Re: kiefern beratung

Beitrag von Thomas »

Im Prinzip ist weiter oben alles gesagt, was für Einsteiger geht.

Generell sind z.B. heimische Kiefern nicht komplizierter als Laubarten.
Natürlich hat eine Kiefer eine andere Kulturführung als eine Buche.
Sie will vollsonnig stehen und eher trocken, also sehr durchlässiges Substrat.

Jeder Baum verzeiht Fehler bis zu einem gewissen Grad.
Die meisten Einsteigerbäume gehen nicht durch Kulturfehler ein, sondern durch Ungeduld.
Bäume gleich welcher Art wollen die meiste Zeit einfach in Ruhe wachsen.
Permanentes Rumgetüdle am Baum bekommt ihnen auf Dauer nicht gut.
Darum am Anfang mindestens 10 Bäume anschaffen , dann verteilt sich die Tüdelei.
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~*Erzengel*~
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Re: kiefern beratung

Beitrag von ~*Erzengel*~ »

Naja daran halte ich mich ja. Zur zeit nur giesen und düngen und ab und zu den Baum umdrehen, damit vorder- und Rückseite gleich viel Sonne abbekommen. Das einzige was mir an Fehlern aufgefallen ist, ich dachte die erstbehandlung (also das voll Programm vom umtopfen, wurzelschnitt bis erste Gestaltung) geht "immer" natürlich nicht im Winter, weil ich dachte besser raus aus der pampigen containererde und rein in neues Substrat. Aber da hab ich dank Thomas auch wieder dazu gelernt


Naja und muss so noch meine Augen schärfen um gutes von schlechten Material zu unterscheiden. Das aber wohl alles Übung / Training und selbst gesammelte erfahrung
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