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Apfel
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Autor:  Undine [ 02.07.2012, 15:57 ]
Betreff des Beitrags:  Apfel

Hier möchte ich einen Apfel vorstellen.Die Schale ist nicht optimal.
Aber im Herbst muß ich die Zweige in Form bringen.
Sie gehen alle steil nach oben....
Im Herbst zeige ich Euch den Baum dann ohne Laub.
LG,Undine

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Autor:  Jupp [ 02.07.2012, 16:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Hallo Undine
Die Äste solltest Du im kommenden Jahr, wenn der Baum am austreiben ist, formen. Dann ist der Baum im "Saft" und die Äste sind biegbar. Im Herbst geht der Baum in Winterruhe und bis dahin sollte er gut ausreifen dürfen.
Ich hoffe das hilft Dir weiter Gruß Jupp

Autor:  Undine [ 02.07.2012, 16:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

:wink: Danke Jupp...
Muß ich mich jetzt beim Düngen zurückhalten???
LG,Undine

Autor:  Jupp [ 02.07.2012, 16:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Nein, im Gegenteil der Baum soll ja für den Winter viel Kraft haben. Düngen kannst Du bis in den September/Oktober.

Autor:  Undine [ 23.05.2014, 08:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =8&t=38902
So richtig gut läuft es nicht.
Der Stamm ist geborsten.Ich hab den Großteil der abgestorbenen Rinde abgetragen,und spritze in Abständen gegen Pilz.
Der Baum treibt aus allen Knopflöchern.
Das Totholz ist eher ungewollt,und ob ich den Baum im nächsten Winter durchbringe ist ungewiß.
Meine Freundin,die mich in Bonsai berät sagte:Vielleicht.....
Der Riesentopf oder eingraben im Garten könnten seine Rettung sein.
Ich hab keinen Garten.
Neben den Rissen sind beiderseits noch grüne Rindenbereiche.
So kann ich nicht sagen,wie weit ich rein muß und wie weit nicht.
Ich versuche zu retten,was geht.
Trotzdem hat er Äpfel,wirft sie nicht ab....mal sehen.

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Autor:  twotower [ 23.05.2014, 10:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Hallo,
Zitat:
ob ich den Baum im nächsten Winter durchbringe ist ungewiß.
Wie überwinterst du denn aktuell ?

Ein grosse Kiste mit Torf und Styroporplatten drumrum oder ein kleines Anlehngewächshaus mit einem passenden geregelten Gebläse sollte im Winter doch auf jedem Balkon (wieder) Platz finden.

Autor:  Niva [ 23.05.2014, 10:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Hallo Undine,
ich drücke dir die Daumen, dass du den Baum gut über den Sommer und den Winter kriegst!

Ich bin neu in der Bonsaiwelt, frage mich aber, ob es für einen um die Gesundheit kämpfenden Baum gut ist, so viel Kraft in Früchte zu stecken? Wäre es für ihn nicht besser, ihm die Äpfel zu nehmen, damit er die Kraft in anderen Bereichen nutzen kann?

Autor:  Undine [ 23.05.2014, 12:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Auf dem Balkon überwintere ich im Balkonschatten,auf dem Beton eingewickelt in Kokosmatten.
Über zweistellige Minusgrade ziehen die Pflanzen in den Keller um.
Bonsaihopping.
Jeder Baum wirft normal alle überzähligen Äpfel ab,wenn er sie nicht versorgen kann.
Ich hatte schon ein Jahr,da hatte ich ihm alle Früchte genommen,da er unter Spinnmilben sehr litt.
Ob das gut war weiß ich nicht.
In der Beobachtung aber habe ich den Eindruck,das die Früchte ihm guttun.
Nennt mich jetzt verrückt. Aber ich denke,die Früchte ziehen mit Wasser,und halten die Bahnen nach unten offen.
Das ist weder erforscht noch wissenschaftlich bestätigt noch sonst etwas.
Die Leitungsbahnen sind fleckig durchbrochen,sonst hätte ich nicht immer wieder Inseln mit grünen Rindenteilen.
Beim Versuch,abgestorbene Rinde abzutragen, stieß ich in Regionen immer wieder auf grün.
Na,und ein bisschen will ich mich noch an der Zeit freuen,die ich mit dem Baum hab.
Und das dann eben auch mit Äpfeln.

Autor:  Undine [ 21.08.2014, 19:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Der Baum explodierte geradezu im Wachstum.
Also erfolgte trotzdem ein Heckenschnitt.
Zuwachs an unerwarteter Stelle.
Also,wenn sowieso alles kaputt geht,warum kein Versuch wagen?
Ist ein paar Tage her,der Zeig wurde stark dicker.
Warum hab ich es gemacht?
Die Zweige sind oben alle gut verteilt,nur unten am Stamm gähnende Leere.
Ich hab ganz einfach wie bei Lärche und Ahorn angeplattet.Da man im August auch beim Apfel Augen veredeln kann dachte ich-probiere es!
Der Zweig wird im Frühjahr zurückgeschnitten. Und drei Jahre so gelassen,bevor ich ihn von der Basis trennen kann.
Ausnahme:er nimmt schnell an Umfang zu-oberhalb der Verbindungsstelle.
Was hab ich zu verlieren? Eben!

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Autor:  Thomas [ 22.08.2014, 05:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Hallo Undine,
warum hast Du kene "normalen" Bäume? :wink:
Ale Früchte tragenden Obstbäume (Apfel , Birne, Kirsche, Pflaume, Schlehe...) haben weeches Holz und weiche Rinde und man solte schon beim Kauf drauf achten, dass kne größeren nicht überwallten Wunden vorhanden sind und auch in der Folge größere Schnitte vermeiden bzw. die Wunden gut versorgen.
Die heilen nämlich schlecht zu und dann passiert evtl. wie hier, dass unter solchen Wunden ganze Areale absterben.

Anstatt an solch Material jahrelang rumzudoktern, würde ich das schnell wieder abstoßen.
Es bringt auf Dauer nichts und man vertut Zeit und Geld.
Da Todholz hier in Erdnähe wird auf Dauer verfaulen, man müsste es gut konservieren etwa mit Bitumen (Wasserverdünnbare Kellerabdichtung verdünnt einziehen lassen).

Die Pfropfung wird so mit Sicherheit nichts. Es besteht eher die Gefahr , dasss auch an der gesunden Seite eine neue Wunde entseht.

Der Reis für eine Pfropfung müsste viel stärker sein und tw. verholzt und der Einschnitt in die Rinde viel tiefer bis ins Holz. Alternativ wäre eine klassische Reispfropfung wie im Obstbau oder eine Durchbohrpfropfung sicher machbar, aber ohne entsprechende Erfahrung und Übung würde ich es aus o.G. Gründen lassen.

Autor:  Undine [ 22.08.2014, 06:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Was das Totholz betrifft,da habe ich mich aus Unwissenheit bequatschen lassen.
Unter dem Totholz habe ich zur Zeit groben Blähton,um das Totholz trocken zu legen.
Bitumen ...ist ne gute Idee.Ich sehe mal ob ich irgendwoher Kleinstmengen auftreiben kann.
Der Einschnitt zur Verbindung geht bis ins Holz keilförmig,Grünholz ist angeschnitten.Der Zweig klemmt dazwischen.
Darunter ist ein Astring ,den ich anschneiden konnte.
Also an der gesunden Stelle ist bereits eine Wunde.Sieht man nun nicht mehr viel.
Wundknete ist drauf .Das Veredlungsband ist mehr für mich zur Beruhigung drauf.
Der Pin fixiert zusätzlich.
Könnte natürlich auch nen kleinen Nagel nehmen.
Für die Reispfropfung ist der Zweig auf jeden Fall zu dünn.
Auch hätte ich Angst,das ich wenn ich die Verbindung lösen würde mehr Schaden anrichte als ich eventuell schon angerichtet habe.
Der Zweig selber sieht gut aus.Im schlimmsten Fall klappt die Verbindung nicht.
Schlimmer: er geht mir ohnehin im Winter am Pilz(Rindenbrand) ein.
Das Abstoßen von Bäumen.....
Wer würde ihn nehmen? Sollte ich einen anderen blauäugigen finden?

Autor:  Undine [ 06.03.2015, 16:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Er lebt noch!
Er ist in einen Teichkorb umgezogen.
Viele weiße Wurzelspitzen ,selbst an Stellen,an denen ich es nicht vermutet hätte.
Derzeit reguliere ich nur die Höhe und warte ab was passiert.
Der Pin.....
Ja,an dem Astring habe ich eine Kerbe geschnitten,am Reis eine Verwundung zugefügt,beides zusammengepinnt,
Wundknete drauf,mit Veredlungsband überwickelt und mit Band gesichert.
Sieht nicht schlecht aus.
Entweder habe ich dort eine Verwachsung,und ich kann mit Schnitt einen Ast dort bekommen wo ich ihn braucht-oder Überraschung.
Ich meine- gestalten geht eigentlich anders,aber ich kann üben!

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Autor:  Thomas [ 07.03.2015, 00:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Ok?!

Mir kommen beim Anblick gerade des letzten Bildes komische Assoziationen in den Sinn.
Es wird ja gesagt, dass die Japaner den Sashi Eda gewissermaßen als Phalussymbol
des Bonsai sehen.

So haben se das sicher nicht gemeint.

Autor:  Undine [ 07.03.2015, 04:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

:lol: :P
Angepinnt ...aua!

Autor:  Thomas [ 08.03.2015, 03:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Apfel

Man könnte auch sagen Umschnalldildo!
Sage jetzt noch einer Bonsai sei nicht Socken!

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